Forschungstage am Hochschwab - Oktober 2000




Forschungstage am Hochschwab - Oktober 1999

 

 Im südwestlichen Teil der "Stube" erstreckt sich ein größerer latschenfreier Streifen. An der Südseite dieses Streifens liegt der Schachteinstieg ( 90 m östlich der Klumperer Lucken, deren genaue Zugangsbeschreibung dem Forschungsbericht 1983 - 1985 zu entnehmen ist.
Die Schachtöffnung weist ein Ausmaß von 8 x 3 m auf. Man steigt am besten an der Westseite in den Schacht ein, wo nach 5 m ein grösserer Absatz erreicht wird. Nach weiteren 14 m erreicht man wiederum einen bequemen Stand, der diesmal durch einen eingeklemmten Block gebildet wird. 9 m darunter wurde am Tag der Vermessung in 29 m Tiefe die Spitze eines Firnkegels erreicht. Die Maße des Schachtes sind an dieser Stelle etwa 3 x 3 m. In der Randkluft weiter absteigend, wobei der Firn bald in Eis übergeht, wurde schließlich in 44 m Tiefe die Vermessung wegen Enge der Randkluft beendet. In 38 m Tiefe befindet sich eine unbefahrbar enge Öffnung in der Schachtwand, durch die man in einen etwa 3 m Durchmesser aufweisenden Parallelschacht blicken kann.

W. Morgenbesser

 

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